„Wir wissen wohl, was wir sind,

aber nicht, was wir werden können.“

aus „Hamlet“, 4.Akt / 5. Szene von W. Shakespeare

Darstellendes Spiel – ein Angebot zur Persönlichkeitsbildung

Projekt: William Shakespeare

Projekt: William Shakespeare

Projekt: William Shakespeare

Projekt: William Shakespeare

„Die ganze Welt ist eine Bühne

Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.

Sie treten auf und gehen wieder ab.

Sein Leben lang spielt einer manche Rollen

Durch sieben Akte hin.“

aus „Wie es euch gefällt“ von W. Shakespeare

Das Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel ist ein Unterrichtsfach, das für Schüler und Schülerinnen geeignet ist, die

  • tolle Ideen haben und gern kreativ sind
  • gern in Gruppen arbeiten und zielführend diskutieren
  • Spaß an Bewegung haben und ihre Talente einsetzen
  • den Unterricht im Verlauf und im Inhalt mitgestalten möchten
  • ausprobieren wollen, wie es ist, wenn man in andere Rollen schlüpft, wie man sich dabei fühlt und welche Wirkung dies hervorruft
  • sich für das Theater bzw. das darstellende Spiel interessieren

Nach Aussagen von Schülerinnen und Schülern, die das Fach gewählt haben, 

„macht es Spaß und stärkt das eigene Selbstbewusstsein“

„vermittelt es die Fähigkeiten, genau zu beobachten, zu deuten und zu bewerten“

„ist es Ausgleich zum anderen „geregelten“ Unterricht“

„kann man sich viel bewegen und kreativ mitgestalten“

Projekt: STOLPERSTEINE

Projekt: STOLPERSTEINE

Projekt: Stolpersteine – Verlegung der Steine in Schifferstadt

Inzwischen setzen viele Firmen als Teil der Ausbildung Theaterworkshops ein mit dem Ergebnis, dass Auszubildende und Mitarbeiter ihre Persönlichkeit weiterentwickeln und insgesamt selbstbewusster im Umgang mit Kollegen und Kunden werden.

Deshalb ist es unter anderem Ziel des Unterrichts, die Schülerinnen und Schüler auf das spätere Berufsleben vorzubereiten und ihnen sowohl Schlüsselqualifikationen wie Team- /Kritik- und Präsentationsfähigkeit als auch ein sicheres Auftreten und viel Selbstbewusstsein durch häufiges Präsentieren in der Lerngruppe zu vermitteln.

„Mögliche“ Schwerpunkte in den einzelnen Klassenstufen:

Klasse 8:

Der Spieler selbst steht im Mittelpunkt, wobei Stimme, Gestik, Mimik und Körperhaltung geschult werden Erlernen und Einsetzen der Grundtechniken des darstellenden Spiels Erarbeiten von Kurztexten und deren szenische Umsetzung, Einsatz technischer Hilfsmittel/ Ausdrucksträger

Theatertheorie: Was ist Theater, Theaterbegriffe, Theatergeschichte

Projekt:    Hunger und Armut

Methode: 3 -Schritte -Bildersequenz  aus dem „Theater der Unterdrückten“ von Augusto Boal

Gestaltungsaufgabe: Fernsehaktion  – Sendung erkennbar?

Klasse 9:

Vertiefung der Inhalte aus Klasse 8 und Erweiterung der Techniken

Bedeutung von Requisiten, Masken, Kostümen, Musik, Bühnenbild, szenische Umsetzung bereits bestehender Texte

Theatertheorie: Maskentheater/-geschichte, Erweiterung Theatergeschichte, Improvisationsarbeiten

Beispiel: „Das DING kriegt man so einfach nicht wieder los!!!“

Thema: Figurine

Requisit:  Koffer

Thema:  Masken herstellen

Requisit: Zeitung

Klasse 10:

Zusammenspiel des Erlernten aus Klasse 8 und 9, Eigenproduktionen unter Einsatz und eigener Auswahl des bisher Erlernten

Theatertheorie: Bedeutende Autoren und deren Stücke in verschiedenen Epochen

Im Darstellenden Spiel arbeiten wir nach folgenden Prinzipien: 

Lernen in GruppenPersönlichkeitsbildung durch einüben von Schlüsselkompetenzen
SchülerorientierungDie Schüler bestimmen die Inhalte und deren Umsetzung je nach Gruppeninteresse mit. Aus diesem Grund können die hier angeführten Schwerpunkte auch variieren.
HandlungsorientierungAlle sind aktiv, keiner kann sich „drücken“, da am Ende
jeder Unterrichtsstunde das Gruppenprodukt präsentiert wird.
GanzheitlichkeitDarstellendes Spiel „beschäftigt“ nicht nur den Kopf,
sondern Körper, Geist und Gefühle.
Prozess- und ProduktorientiertDer Weg und das Ergebnis sind wichtig.